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Hintergründe zur Microfaser

Die Microfaser ist ein Hightech Produkt und wurde ursprünglich in Japan entwickelt. Anfang der 90er Jahren wurden die hervorragenden Eigenschaften der Microfasertechnologie erstmals bei Reinigungstextilien eingesetzt. Microfaserstoffe sind außergewöhnlich weich und formbeständig und aufgrund der feinen Microfaserstruktur besonderst gut für die Reinigung geeignet. Mikrofasertücher besitzen eine hervorragende Reinigungseffizienz für alle Arten von Verunreinigungen. Mit Mikrofasertüchern lässt sich zudem rückstandsfrei und in vielen Fällen ohne die Notwendigkeit des Einsatzes von Reinigungsmitteln mühelos reinigen, Wasser ist zur Befeuchtung des Tuches völlig ausreichend. Der mit Mikrofasertüchern erreichbare vergleichsweise hohe Reinigungseffekt entsteht zum einen durch die relativ hohe Anzahl von Berührungspunkten (Papillen) zwischen Textilkörper und der zu reinigenden Oberfläche, zum anderen durch die Vielzahl von Kapillaren, die sich aus den Zwischenräumen zwischen den nebeneinander gelagerten Maschen und den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Fibrillen innerhalb der Masche ergibt. Durch den Einsatz von Mikrofasertüchern lässt sich der Zeitaufwand vieler Reinigungsprozeduren bei gleichzeitiger Verringerung der Verunreinigungsrückstände auf der Oberfläche erheblich verkürzen. Microfasern  haben eine außergewöhlich gute Wasser und Schmutzaufnahme. Durch den Einsatz von Microfaserputztüchern kann man eine Menge Putzmittel sparen, da die Faser selbst - sogar im trockenen Zustand - einen hohen Reinigungsfaktor aufweist. Zu beachten ist allerdings, dass das Tuch regelmäßig gut ausgewaschen wird, da Sand und ähnliche feste Partikel, die vom Gewebe aufgenommen worden sind, auf der nächsten Oberfläche Kratzer hinterlassen könnten. Umgangssprachliche Begriffe für die Microfaser-Reinignungstücher sind unter anderem „Putzlappen“, „Wischlappen“, „Wischtuch“, „Feudel“, oder auch „Wundertuch“, wie unser hervorragendes Fenstertuch auch genannt wird.


Hygienevorteil für die Mikrofaser

Im Vergleich zu Leder- oder Baumwolltüchern nehmen solche aus Mikrofaser bei der Oberflächenreinigung deutlich mehr Kleinstpartikel und Bakterien auf. Das verschafft dem Mikrofasertuch einen deutlichen Hygienevorteil beim gründlichen Hausputz.

Verantwortlich dafür sind nach Auskunft des deutschen Spezialisten für Oberflächentechnik, der Alclear International GmbH aus Neuss am Rhein, gleich mehrere Besonderheiten. Allen voran die spezielle Lamellen-Technologie der Mikrofaser.

Unter dem Mikroskop betrachtet, erscheint die Mikrofaser wie ein unendlich verlängerter Tannenzapfen mit abstehenden Schuppen. Diese Schuppen sind in der Lage, allerkleinste Partikel – selbst Bakterien – von der gewischten Fläche regelrecht abzuraspeln und anschließend fest in der Faser einzuschließen. Die Baumwollfaser mit ihrer im Vergleich dazu glatten und geschlossenen Oberfläche kann das dagegen nicht, ebenso wenig wie etwa Ledertücher. Anders als beim aufnehmenden Mikrofasertuch werden deshalb bei ihnen beträchtliche Bakterien- und Mikroschmutzpartikel lediglich überstrichen und sogar noch fester auf die Oberfläche gedrückt (Grafik).

Besonders ausgeprägt zeigt sich der Mikrofaser-Vorteil im Zusammenspiel mit antibakteriellen Reinigungsmitteln, wie man bei Alclear erklärt. Diese lassen sich mit einem Mikrofasertuch deutlich gleichmäßiger als mit Baumwolltüchern und ohne Vernetzungslücken aufbringen.

Das wiederum liegt an der extremen Feinheit der Mikrofaser, von der weniger als 0,2 Gramm für zehn Kilometer Fadenlänge reichen. Zum

Vergleich: Die Oberfläche eines Mikrofasertuchs von 45 x 45 Zentimeter Kantenlänge entspricht der eines Baumwolltuchs in nahezu Fußballfeldgröße.

Nochmals feiner ist die sogenannte Ultra-Mikrofaser, wie sie Alclear produziert. Mit ihrem unvorstellbar kleinen Durchmesser von 0,1 dtex hat sie einen noch tiefer gehenden Reinigungseffekt – sogar bei vollständigem Verzicht auf zusätzliche Putzmittel.

Achten sollte man bei der Auswahl eines Mikrofasertuchs unbedingt auf die qualitativ beste Materialzusammensetzung. Sie liegt bei einem Polyesteranteil von 70 und einem Polyamidanteil von 30 Prozent. Dieses optimale Verhältnis ist entscheidend, da ein Zuviel an Polyamid das Tuch beim Wischen „bremst“. Ist dagegen der Polyesteranteil zu hoch, nimmt das Tuch zu viel Feuchtigkeit auf und hinterlässt dadurch schnell Wasserränder auf der Oberfläche.

Mikrofasertücher nehmen deutlich mehr allerkleinste Schmutzpartikel und Bakterien auf als etwa Baumwoll- oder Ledertücher. Verantwortlich für diesen Hygienevorteil beim Hausputz ist die spezielle Oberflächenstruktur der Mikrofaser. Die Lamellen der Mikrofaser „raspeln“ Partikel von der Oberfläche und schließen sie ein. Baumwoll- oder andere Tuchfasern haben diese Fähigkeiten wegen ihrer geschlossenen Oberfläche nicht und arbeiten deshalb weniger gründlich.
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